Satzung

Satzung des Fischereiverein Leerstetten e.V.


1. Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein f√ľhrt den Namen “Fischereiverein Leerstetten e.V.” Er hat seinen Sitz in 90596 Schwanstetten und ist im Vereinsregister eingetragen. Gesch√§ftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Zweck

Zweck des Vereins ist die Pflege des waidgerechten Fischens, Hege des Fischbestandes, Erhaltung der Gewässer, der Natur und Landschaft; ferner die Weiterbildung in allen mit der Fischerei zusammenhängenden Fragen. Eine weitere Aufgabe ist die Schaffung von Erholungsmöglichkeiten zwecks Gesunderhaltung der Mitglieder durch Pacht oder Erwerb geeigneter Fischwasser sowie die Förderung der Vereinsjugend im Sinne des Zweckes und der Aufgaben des Vereins.

3. Mittelverwendung

Der Verein dient ausschlie√ülich und unmittelbar gemeinn√ľtzigen Zielen im Sinne des Abschnittes “steuerbeg√ľnstigte Zwecke” der Abgabenordnung und entsprechend dem Zweck des Vereins gem√§√ü ¬ß 2.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins d√ľrfen nur f√ľr satzungsgem√§√üe Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverh√§ltnism√§√üig hohe Verg√ľtungen, beg√ľnstigt werden.

4. Mitgliedschaft

Vereinsmitglieder k√∂nnen nat√ľrliche Personen, F√∂rdermitglieder auch juristische Personen, werden. Jugendliche unter 18 Jahren bed√ľrfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s. Stimmberechtigt sind Mitglieder in Versammlungen erst ab Vollj√§hrigkeit.

√úber den schriftlichen Aufnahmeantrag ordentlicher (aktiver) Mitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung. √úber einen schriftlichen Aufnahmeantrag der √ľbrigen Mitglieder entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gr√ľnde mitzuteilen.

Folgende Mitgliedschaften sind zulässig:

1. Ordentliche Mitgliedschaft (aktive Mitgliedschaft)

Ordentliche Mitglieder sind grunds√§tzlich aktiv am Vereinsleben beteiligt und haben in der Mitgliederversammlung das Anwesenheitsrecht, Stimmrecht und Rederecht. Nur aktive, vollj√§hrige Mitglieder sind in Ehren√§mter des Vereins w√§hlbar. Voraussetzung f√ľr die Aufnahme und den Fortbestand der ordentlichen Mitgliedschaft ist ein g√ľltiger, staatlicher Fischereischein. Die ordentlichen (aktiven) Mitglieder sind zugleich Mitglieder des Fischereiverbands Mittelfranken e. V., aber nur so lange sie aktive Mitglieder des Vereins sind.

2. Passive Mitgliedschaft

Passives Mitglied kann jedes Mitglied werden, dass mindestens ein Jahr ordentliches (aktives) Mitglied war. Passive Mitglieder sind grundsätzlich passiv am Vereinsleben beteiligt und haben in der Mitgliederversammlung das Anwesenheitsrecht und Rederecht. Das Stimmrecht ist ausgeschlossen.

3. Fördermitgliedschaft

F√∂rdermitglied k√∂nnen nat√ľrliche Personen und juristische Personen werden. Bei der F√∂rdermitgliedschaft steht die Unterst√ľtzung und F√∂rderung des Vereins im Vordergrund. F√∂rdermitglieder sind grunds√§tzlich passiv am Vereinsleben beteiligt und haben in der Mitgliederversammlung das Anwesenheitsrecht. Das Rederecht und das Stimmrecht sind ausgeschlossen.

4. Ehrenmitgliedschaft

Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen. Die Ernennung bedarf eines begr√ľndeten Vorschlags durch den Vorstand. Der Beschluss der Mitgliederversammlung muss mit mindestens 2/3 Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erfolgen. Der Geehrte muss die Ehrung als Wirksamkeitsvoraussetzung annehmen. Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung das Anwesenheitsrecht, Stimmrecht und Rederecht. Zudem sind Ehrenmitglieder beitragsbefreit.

5. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erkl√§rung gegen√ľber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Austrittsfrist von einem Monat zul√§ssig.

Ein Mitglied kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes mit sofortiger Wirkung durch Beschluss des Vorstandes mit einfacher Stimmenmehrheit ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu √§u√üern. Der Beschluss √ľber den Ausschluss ist mit Gr√ľnden zu versehen und dem auszuschlie√üenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu machen. Gegen den Ausschlie√üungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an der Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb eines Monats ab Zugang des Ausschlie√üungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand bei der n√§chsten turnusgem√§√üen Mitgliederversammlung die Berufung zur Entscheidung der Mitgliederversammlung vorzulegen. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschlie√üungsbeschluss, sodass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss mit einfacher Mehrheit ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im R√ľckstand ist und seit Absendung des zweiten Mahnschreibens mehr als drei Monate vergangen sind. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erl√∂schen alle Anspr√ľche aus dem Mitgliedschaftsverh√§ltnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.

6. Mitgliedsbeiträge

Die Jahresbeitr√§ge und die Aufnahmegeb√ľhren werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

7. Verg√ľtungen f√ľr die Vereinst√§tigkeit

Die Vereins- und Organ√§mter werden grunds√§tzlich ehrenamtlich ausge√ľbt.

Bei Bedarf k√∂nnen Vereins√§mter im Rahmen der haushaltsrechtlichen M√∂glichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentsch√§digung nach ¬ß 3 Nr. 26a EStG ausge√ľbt werden. Die Entscheidung √ľber eine entgeltliche Vereinst√§tigkeit trifft die Mitgliederversammlung.

Auslagen können auch im Rahmen der steuerlich zulässigen Höchstbeträge erstattet werden.

8. Organe des Vereins

Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

9. Vorstand

Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.

Im Innenverhältnis zum Verein gilt, dass der zweite Vorsitzende zur Vertretung des ersten Vorsitzenden nur im Falle von dessen Verhinderung berechtigt ist.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

Erforderlichenfalls (z.B. satzungsgemäße oder gesetzliche Anforderungen von Dachorganisationen, wachsende Mitgliederzahl) werden von der Mitgliederversammlung weitere Vorstandsmitglieder (z.B. Kassenwart, Schriftwart, Gewässerwarte, Jugendleiter) gewählt.

Bei mindestens drei Vorstandsmitgliedern fasst der Vorstand seine Beschl√ľsse durch einfache Mehrheit.

Jedes Vorstandsmitglied hat gleiches Stimmrecht. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des1. Vorstandes oder seines Vertreters im Amt.

Die zu erstellende Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschl√ľsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

10. Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes vollj√§hrige, ordentliche (aktive) Mitglied ‚Äď auch ein Ehrenmitglied ‚Äď eine Stimme. Die √úbertragung der Aus√ľbung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zul√§ssig.
Die Mitgliederversammlung ist f√ľr folgende Angelegenheiten zust√§ndig:

1. Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands,
2. Beschlussfassung √ľber √Ąnderung der Satzung und √ľber die Vereinsaufl√∂sung, √ľber Vereinsordnungen und Richtlinien,
3. Festlegung der Zahl der Arbeitsstunden bzw. die Höhe des Entgelts,
4. Abstimmung √ľber die Ernennung besonders verdienstvoller Mitglieder zu Ehrenmitgliedern,
5. und weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben.

Mindestens einmal im Jahr, m√∂glichst im 1. Halbjahr, hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch E-Mail oder Brief an die zuletzt dem Verein bekannte E-Mailadresse/Postadresse des Mitglieds einberufen. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet wurde. Mitglieder, die keine E-Mail- Adresse haben, werden per Brief eingeladen. Die Tagesordnung ist zu erg√§nzen, wenn dies ein Mitglied bis sp√§testens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich verlangt und begr√ľndet. Die Erg√§nzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.

Au√üerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vereinsvorstand einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gr√ľnde beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist ohne R√ľcksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussf√§hig.

Beschl√ľsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen g√ľltigen Stimmen gefasst, soweit die Satzung oder das Gesetz nichts Anderes bestimmen. Stimmenthaltungen bleiben au√üer Betracht.

Die Beschlussfassung erfolgt in geheimer Abstimmung, soweit ¬ľ der anwesenden Mitglieder dies beantragt.

Satzungs√§nderungen bed√ľrfen einer ¬ĺ Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen g√ľltigen Stimmen an.

√úber die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und vom Protokollf√ľhrer zu unterzeichnen.

Bei Rechtsgesch√§ften mit einem Gesch√§ftswert von mehr als 5.000 Euro (f√ľnftausend) hat der Vorstand den Beschluss der Mitgliederversammlung einzuholen.

11. Auflösung des Vereins

Der Verein kann nur durch Beschluss in einer zu diesem Zweck, mit einer vierw√∂chigen Frist, einberufenen Mitgliederversammlung aufgel√∂st werden. Zu dem Beschluss ist eine ¬ĺ Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich.

Im Falle der Aufl√∂sung des Vereins oder bei Wegfall seiner steuerbeg√ľnstigten Zwecke, f√§llt das Verm√∂gen des Vereins an die Marktgemeinde Schwanstetten, die es unmittelbar und ausschlie√ülich f√ľr gemeinn√ľtzige Zwecke (z.B. bevorzugt zur F√∂rderung der Fischerei und des Gew√§sserschutzes) zu verwenden hat.

Schwanstetten, Ortsteil Harm, 7. Februar 2020

Satzung vom 17.09.1985 Zuletzt geändert durch Beschluss vom 07.02.2020